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Ein Film von Eva Stotz;Ein Mensch ist, was er arbeitet. Wenn er keine Arbeit hat oder sie verliert, was ist er dann? Eva Stotz projiziert ein Szenario zeitgenössischer Arbeitswelten, in denen die einen krampfhaft dort ausharren, wo sie nicht mehr geduldet werden, und die anderen nicht wissen, wo sie einsteigen können: ein Manager, der nach einer unrechtmäßigen Kündigung von Arbeitskollegen gemobbt wird; ein junger Mann, der sich als öffentliche Werbefigur erniedrigt; eine Schülerin, die sich bange nach ihren beruflichen Chancen fragt. Auf assoziative Weise verknüpft "Sollbruchstelle" urbane Alltagsszenen und gleichnishafte Reflexionen zu einer Momentaufnahme Deutschlands in der Orientierungslosigkeit. Mit so eindringlichen wie diskursiven Mitteln regt der Film den Zuschauer an, den eigenen Standpunkt zu überprüfen, die eigene Sollbruchstelle zu finden.
Interview mit Eva Stotz


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