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Der Mensch der Zivilisation hat keine Heimat mehr, er hat nur noch einen Standort.
― Oswald Spengler
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What are you afraid of losing, when nothing in the world actually belongs to you?
— Marcus Aurelius
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The truth of a thing is in the feel of it, not in the think of it.
— Stanley Kubrick
If everything you offered wasn't enough, offer your absence.
— Mario Benedetti
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Man muss sich von sich selbst nicht alles gefallen lassen.
— Viktor Frankl
The Quiet Earth; inszeniert von Geoff Murphy, 1985
The Quiet Earth offenbart die Gestalt des radikalen Endstadiums der modernen Zivilisation: Der technikgläubige Mensch reißt durch seine Hybris der Natur- und Raumbeherrschung die eigene Welt in den Abgrund. Als isolierter Überlebender bleibt er ein Gefangener der weiterlaufenden Apparate, bis er im finalen Versuch, die Maschine zu stoppen, die abendländische Physik endgültig aus den Angeln hebt. Er stirbt nicht, sondern erwacht als Zeuge des totalen Epochenwechsels am Ufer eines völlig veränderten, neu geborenen Kosmos.
― Ralph Moneke
Wir waren 1970, als wir anfingen, ebenso unwichtig wie heute, nur eben für einen anderen Personenkreis.
— Edgar Froese
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Vierzig verweht; technisches Schicksal Tschernobyl, 1986-2026
Der Herr der Welt wird der Sklave der Maschine. Sie zwingt ihn, sie zwingt uns alle, ohne daß wir es wissen oder wollen, den Lauf der Dinge zu gehen.
― Oswald Spengler
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I don't pay attention to the world ending. It has ended for me many times and began again in the morning.
— Charles Bukowski
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Haus u r 2026
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If something is not good in black, it won't be good in another colour.
― Anton Stankowski
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In seinem Spätwerk Derrick rekontextualisiert und verdichtet Herbert Reinecker Oswald Spenglers kulturmorphologische Diagnose des Untergangs des Abendlandes zu einem massenmedialen Kammerspiel der Spätzivilisation. Er nutzt das Genre des Fernsehkrimis als eine Form der philosophischen Mimikry, um innerhalb der bundesrepublikanischen Spätmoderne eine fundamentale Zivilisationskritik zu artikulieren. Die sterile Weltstadt-Architektur Münchens dient dabei als Kulisse für eine Gesellschaft, die im Sinne Spenglers ihre metaphysische Verwurzelung verloren hat und in einem geistigen Nihilismus erstarrt ist. Die Kriminalfälle werden nicht als soziale Fehlentwicklungen, sondern als symptomatische Belege für das innerliche Erlöschen in einem rein formlosen Zivilisationsstadium inszeniert. Derrick agiert hierbei als der typisch spenglerianische Soldat auf verlorenem Posten, der den morphologischen Verfall nicht aufhalten, sondern nur noch mit der von Ernst Jünger geprägten Haltung des heroischen Realismus diagnostizieren kann.
― Ralph Moneke
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Perfect Days; dir. by Wim Wenders, 2023
The world is made up of many worlds,
some are connected, and some are not.
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Fünfzig verweht.
Ich kann nicht mehr anders. Nicht mehr raus aus meiner Bahn. Zu wenig Fliehkraft? Einmal auf der Bahn, dreht man seine Runden ohne eigenen Antrieb. Aber man kann sie nicht mehr verlassen.
— Kaskade rückwärts; inszeniert von Iris Gusner, 1984
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Familienausflug.
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Jedes unserer Rendezvous, nicht viele, feierten wir wie eine Epiphanie, allein auf der ganzen Welt.
— Arseny Tarkovsky
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