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You could be seduced to think that art could redeem the world. It cannot.

— Anselm Kiefer

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Kraftwerk | Trans Europa Express | 1977

[...] Wir laufen ein in Düsseldorf City und treffen Iggy Pop und David Bowie. [...]

— Ralf Hütter / Emil Schult

sqq. V-2 Schneider

/// Reminiszenz:

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Tatort Essen | Zweikampf | 1974

TEE/InterCity; [Münster-] Albachten, Kilometer 25/2

Jeder Besucher nimmt sich selbst mit in die Räume und jeder Besucher hat eigene Empfindungen, bringt sein eigenes Verhalten mit und denkt unterschiedlich über diese Räume. Die Räume sind ja nicht gefährlich. Die Empfindung bringt jeder Besucher mit. Ich bin mir nicht sicher, ob die Räume ein Gefühl entstehen lassen oder die Vorstellung schaffen, dass ein Gefühl entsteht.

— Gregor Schneider

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Wenn man sich geirrt hat und das Sein nicht das ist, was es zu sein schien, muß man [die Erwartungen] ändern. Kontra- faktische, nicht lernbereite Erwartungen werden dagegen durch ein Sollen symbolisiert. Man hält sie fest, hält sich an ihnen fest, auch wenn sie enttäuscht werden, um sich zu garantieren, dass man wenigstens richtig erwartet hatte und bei seinen Erwartungen bleiben kann. Um das vorweg mitzuteilen, gibt man den entsprechenden Erwartungen einen normativen Status.

— Niklas Luhmann

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They are so cosmopolite in Pyongyang ...

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Avoid the friendship of those who constantly inquire and discuss the flaws of others.

— Arabic Proverb

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Mies van der Rohe, dir. by Georgia van der Rohe in 1986

Keine Hoffnung zu brauchen, um anzufangen, und keinen Erfolg zu brauchen, um auszuharren. Ich finde, das sollte eigentlich das Leitmotiv sein.

— Ludwig Mies van der Rohe

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[...] weil auch der Unglückliche jemand ist, der durch seine Intervention in eine Gesellschaft die ihn unglücklich gemacht hat, möglicherweise die Voraussetzung dafür, dass anschließ- end jemand glücklich werden kann, eher steigert als schwächt.

— Niklas Luhmann; zitiert von Dirk Baecker

sqq. Dirk Baecker im Gespräch mit Alexander Kluge

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Die Kunst als eine intensive Erfahrung also, die innerhalb eines speziellen formalen Rahmens gefasst und geformt ist, — so gesehen wird Kunst zu einem notwendigen Umweg, zu einer scheinbaren Ablenkung vom wirklichen Leben, die uns doch gerade zum Leben hinführt, indem sie uns dazu bringt, das Leben in seinen verschiedenen Facetten ungeschützter, voller und intensiver zu erfahren.

— Ulrich Loock

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The Man Who Sleeps, dir. by Bernard Queysanne / Georges Perec in 1974

To want nothing. Just to wait, until there is nothing left to wait for. Just to wander, and to sleep. To let yourself be carried along by [...] the streets. [...] To waste your time. To have no projects, to feel no impatience. To be without desire, or resentment, or revolt.

― Georges Perec

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Sometimes your thoughts are neither complex nor simple. They are purely clear. Hold on to these kind of thoughts.

— Friedrich Nietzsche

What are your lines? What map are you in the process of making or rearranging? What abstract line will you draw, and at what price, for yourself and for others?

— Gilles Deleuze / Félix Guattari

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Ilya Kabakov | Blickst du hinauf und liest die Worte ... | 1997

Münster; revisited.

Mein Lieber! Du liegst im Gras, den Kopf im Nacken, um dich herum keine Menschenseele, du hörst nur den Wind und schaust hinauf in den offenen Himmel — in das Blau dort oben, wo die Wolken ziehen — das ist vielleicht das Schönste, was du im Leben getan und gesehen hast.

— Ilya Kabakov

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Some things you can never leave behind. They don't belong to the past. They belong to you.

— Rick Yancey

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Entwurf/Zeichnung

Die begehbare Installation "Nomanslanding" ist ein Versuch, die uns vom Fremden trennende Kluft zu überbrücken und eine Begegnung auf gemeinsamem Terrain zu ermöglichen. Es entsteht ein Raum mit einzigartiger Atmosphäre, in dem miteinander über Geschichte, Erinnerungen und Erfahrungen reflektiert werden kann.

Ruhrtriennale; Nomanslanding,
Duisburg, 15.08.2015 - 13.09.2015

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Naturally, love's the most distant possibility.

— George Bataille

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Lee Ufan | Relatum - Response, for Situation Kunst; Detail | 2004

Bochum; revisited.

Kunst ist Poesie, Kritik und zugleich etwas Transzendentales. [...] Leere in einem Kunstwerk meint den Raum der Ereignisse, der sich durch die Begegnung des Selbst mit dem Anderen eröffnet.

— Lee Ufan

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It was one of those times where nothing was lost, because nothing had ever been found.

— Charles Bukowski

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Frans Zwartjes | Living | 1971

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Sometimes the silences, the gaps, tell us more than anything else.

— Peter Ackroyd

vbc

John von Bergen | Chronic #8

I am a series of small victories and large defeats and I am as amazed as any other that I have gotten from there to here.

— Charles Bukowski

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I have never regretted my silence. As for my speech, I have regretted it over and over again.

— Umar bin al-Khat'tab

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Physical attractions are common; a mental connection is rare ...

To make the right choices in life, you have to get in touch with your soul. To do this, you need to experience solitude, which most people are afraid of, because in the silence you hear the truth and know the solutions.

— Deepak Chopra

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Nothing is permanent; the art of letting go ...

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Personality begins where comparison ends.

— Karl Lagerfeld

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I want nothing. I just want the emptiness to mean something.

— Ernest Hemingway

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Please do not mistake sensitivity for weakness.

— Anaïs Nin

I don't know if you're beautiful until after we have a conversation.

— Dau Voire

Orte, an denen wir ein Leben lang sind. Orte, die wir nur für einen Moment aufsuchen. Orte, die wir zufällig finden. Orte, deren Name allein auf der Landkarte uns schon anzieht. Die wir nie wieder sehen werden. Die wir nicht vergessen können. Orte, nach denen wir uns sehnen. Die uns das Fürchten lehren. Oder solche, an denen wir uns gleich wie zuhause fühlen. Orte, die wir als abstoßend empfinden. Oder solche, die uns mit Ehrfurcht erfüllen. Orte, von denen wir schon geträumt haben, bevor wir je dort angekommen sind. Orte, in denen wir uns verloren haben, und Orte, die wir verloren haben.

— Wim Wenders

4 REAL & TRUE 2, Wim Wenders. Landschaften. Photographien.
Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 18.04.2015 - 30.08.2015

sqq. 12 Monate/12 Filme, Erkundungen im Raum;
Museum Folkwang, Essen, 17.04.2015 - 01.05.2016

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Alberto Contador, Peter Sagan; Col d'Allos, 22.07.2015

Also ich habe zum Beispiel durch Jahrzehnte hindurch, immer wenn ich in einem Hotel war, einen Plan gemacht von meinem Zimmer. Also abgeschritten, ich habe ja keinen Zollstock gehabt. [...] Diese Pläne sagen ja überhaupt nichts aus. [...] Es sind Architekturpläne, die ansich überhaupt nichts beinhalten. [...] Also es steht nicht da, du hast dich so gefühlt oder so gefühlt oder da war das Bett schlecht und so weiter. Es hat mich immer fasziniert, dass ich etwas mache, was ansich gar nichts bedeutet. [Aber für sie bedeutet es, dass Sie dort gelebt haben. Eine bestimmte Zeit Ihres Lebens, die nicht wiederkehrt. — Alexander Kluge] [...] es bedeutet etwas, aber es ist nichts. Es hat eigentlich gar keine Existenz, aber es bedeutet was. Weil es so am Rand der Abstraktion ist, weil es so abstrakt ist.

— Anselm Kiefer; im Gespräch mit Alexander Kluge

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She has galaxies in her eyes and a universe in her head ...

Das ist der Blei-Raum. [...] ein Raum der völlig ausgeschlagen ist mit Blei. Und die Akustik ist eine völlig ganz andere. Man hört auch keinen Ton mehr von draußen. Weil das unter der Erde ist. Da ist dann Wasser, das nie fault. Das muss man hier ergänzen, weil es in Blei ist. [...] Das ist so ein richtiges Tarkovskij-Wasser.

— Anselm Kiefer; im Gespräch mit Alexander Kluge

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stage

To know oneself is to study oneself in action with another person.

— Bruce Lee

Das Unwahrscheinliche zunächst einmal zu ermöglichen und zu plausibilisieren, ist eine Sache; es zu ertragen, eine andere.

— Niklas Luhmann

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Fitzcarraldo, directed by Werner Herzog in 1982

Sir, the reality of your world is nothing more than a rotten caricature of great opera.

— Fitzcarraldo

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I'm interested in how space can make deep, lasting impressions on the mind — how it clings to the psyche. If the experience of being in my architecture enables one to grow within oneself, then I am happy.

— Tadao Ando

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Ryoji Ikeda; revisited.

I belong to quick, futile moments of intense feeling. Yes, I belong to moments. Not to people.

— Virginia Woolf