Familienausflug.
[Feel the Juche; thank.]
Familienausflug.
[Feel the Juche; thank.]
[Gibt es für Sie so etwas wie persönliches Glück, ist das eine Kategorie in der Sie denken?] Was heißt Glück? [...] Wir haben heute natürlich eine Zwangsvorstellung vom Glücklichsein durch die Amerikaner, die "Pursuit of Happiness", nicht wahr? Jeder will glücklich sein oder zumindest glücklich erscheinen [...]. Also das liegt mir nicht. Aber es gibt schon Momente in denen man glücklich ist, aber die sind kurz.
— Peter Scholl-Latour; im Gespräch mit Alfred Schier
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Marina Abramović and Ulay started an intense love story in the 70s, performing art out of the van they lived in. When they felt the relationship had run its course, they decided to walk the Great Wall of China, each from one end, meeting for one last big hug in the middle and never seeing each other again. At her 2010 MoMa retrospective Marina performed "The Artist Is Present" as part of the show, a minute of silence with each stranger who sat in front of her. Ulay arrived without her knowing it and this is what happened.
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Kurzum, alle Prämissen eines fatalen ›Untergangs‹ sind gegeben. So unrecht hatte Oswald Spengler wohl nicht.
— Peter Scholl-Latour
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Oskar Werner im Café Eiles, Wien; ph. von Michael Horowitz, 1983
Die Ästhetik des Ausharrens gegen die Zeit. Selbstbewahrung um den Preis der Selbstzerstörung als letzte Erfüllung des eigenen Schicksals. Die Physiognomie eines Untergehenden, der der kommenden Zivilisation die letzte, unantastbare Form seiner Kultur entgegenstellt.
― Ralph Moneke
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Der zivilisierte Mensch, der intellektuelle Nomade der Weltstädte, hat kein Schicksal mehr. Er hat nur noch Probleme. Er lebt nicht mehr in einer Geschichte, die ein Sinn ist, sondern in einer Natur, die ein Gesetz ist. [...] Inmitten dieser formlosen Masse aber gibt es den Einzelnen, der noch die Gabe hat, die Welt als Gestalt zu sehen. Er ist der einsame Zuschauer eines Schauspiels, das für die anderen gar nicht existiert.
― Oswald Spengler
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Jeder Punkt der Zeit ist ein Schnittpunkt der Horizontalen mit der Vertikalen. Wer sich auf die Vertikale besinnt, tritt aus der Kausalität aus und in das Schicksal ein. Dort erst trifft er auf die eigentlichen Gefährten, die über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Wacht halten.
― Ernst Jünger
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I dislike interaction. The less I say the better I feel. I was naturally a loner. I didn't want conversation, or to go anywhere. I didn't understand other people who wanted to share their emotions.
— Charles Bukowski
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Es kommt darauf an, dass man ein Schicksal hat, nicht dass man ein Schicksal ist.
― Oswald Spengler
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Hört auf zu denken, fangt an zu fühlen ― aber fühlt gefälligst radikal!
— Christoph Schlingensief
Erich von Däniken
* 14.04.1935 - † 10.01.2026
Es sind die Fantasten,
die die Welt verändern,
nicht die Erbsenzähler.
Jahreswechsel.
Ich bin treu gegen meine Erinnerungen; ich bin niemals treu gegen die Menschen.
― Lou Andreas-Salomé
Udo Kier
* 14.10.1944 - † 23.11.2025
Die größten Dinge, die ich je gemacht habe,
sind die Dinge, die ich nicht gemacht habe.